Wildbret
Quelle: Wikipedia
Wildbret (veraltet Wildbrät, regional auch Wildbrett oder Wildpret) ist das Fleisch von freilebenden Tieren, die dem Jagdrecht unterliegen.
Wildfleisch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel. Da sich Wildtiere natürlich ernähren, ist ihr Fleisch arm an Fett und reich an Eiweißen, Mineralstoffen und Vitaminen. Es enthält ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die der Körper nicht selbst synthetisieren kann. Wildfleisch ist sehr mager, leicht verdaulich und deshalb für Schonkost und Diäten geeignet.
Fleischsorten
Hirsch und Reh: Sowohl Hirsch- als auch Rehfleisch können problemlos tiefgekühlt werden. Frisches Fleisch sollte man etwas nachreifen, tiefgekühltes Fleisch langsam im Kühlschrank auftauen lassen.
Wildschwein: Wildschweinfleisch ist fetter als Hirsch oder Reh. Es eignet sich vorzüglich zum Schmoren und Braten und bleibt dabei sehr saftig. Stücke vom Wildschwein müssen vor dem Essen immer ganz durchgebraten werden, um eventuelle Keime zu zerstören. Wildschweinfleisch ist sehr aromatisch. Wildschweine können Trichinenträger sein, deshalb unterliegt ihr Fleisch der Trichinenbeschau, die durch einen Veterinär in jedem Fall vorgenommen werden muss, bevor das Fleisch zum Verzehr oder in den Handel gelangt.
Hase: Schlegel und Rücken eignen sich ausgezeichnet zum Braten und Schmoren.
Fasan: Fasanenbrust ist eine Delikatesse. Fasane können auch mit traditionellen Geflügelrezepten zubereitet werden.
Rebhuhn: Sehr schmackhaftes Wildhuhn.
Wildente: Gebraten, mit Rotkohl eine beliebte Festtagsspeise.
Herkunft
Wild ist nicht gleich Wild. Ein echter Gourmet schwört auf Wildfleisch von freilebenden Tieren, welches sich geschmacklich, so versichern sie, von sogenanntem Gatterwild unterscheidet. Gatterwild ist Wild, meist Dam-, Rot- oder Schwarzwild, das zwar in naturnaher Umgebung gehalten wird und eingegattert (eingezäunt)ist, jedoch aus Mangel an natürlicher Nahrung mit künstlichen Ergänzungsstoffen (beispielsweise Pellets) zugefüttert werden muss. Wie die Eingatterung schon vermuten läßt, ist Gatterwild nicht herrenlos, sondern gehört seinem Besitzer. Wild in freier Wildbahn hingegen ist herrenlos, ernährt sich ausschließlich von tierischen und pflanzlichen Stoffen, die es in seinem Biotop findet und kann sich durch den Jagdausübungsberechtigten durch Erlegung angeeignet werden. Die Wahl des Einkaufes und die Kontrolle der Herkunft, die beispielsweise auf der Verpackung des Wildprets im Supermarkt nicht deklariert ist, bleibt somit jedem Endverbraucher selbst überlassen. Der Wildpretkauf beim örtlichen Jäger garantiert daher für Frische und Qualität.
Wildspeisen
Obwohl in der europäischen Küche wohl Wildschnitzel und Wildpfeffer am weitesten verbreitet sind, gibt es viele andere Möglichkeiten, Wildfleisch zuzubereiten.
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www.wildhandel-kajahn.de